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Ethanol muss nicht sein, aber kann – und wie geht das?

Zur Information:

Ethanol bedarf wegen der höheren Verdunstung 20 – 25% größerere Vergaserdüsen, bei Haupt- / Teillastdüse & Düsennadel. Der Motor muss dann selbstverständlich neu abgestimmt werden,

welches sowieso strecken- & wetterabhängig auch ohne Ethanol vor jedem Rennen durchgeführt werden sollte. Eingestellt wird entweder auf dem Prüfstand nach Abgasmessung oder per Kerzenbild, welches auch unterwegs das probateste mittel ist.

Da Ethanol einen anderen Brenn- / Heizwert als Benzin hat, wird mehr Ethanol benötigt und verbrannt als herkömmliches Benzin. Deshalb sollte man darauf achten, ob das Tankvolumen ausreicht. (kleines Rechenexempel: Ein Rennmotor verbraucht ca. 18l auf 100 km, bei rund 60 Rennkilometern sollte der Tank schon min. 10l Ethanol fassen können)

Ethanol besteht zu 85% aus Alkohol und wird bei der Zuckerrohr- oder Holzproduktion gewonnen. Es wird 15% Benzin dazugemischt, um das Startverhalten des Motors zu verbessern. Ethanol ist somit ein Naturprodukt, besitzt ca. 110 Oktan, verbrennt schadstoff- & rückstandsfrei und bewirkt eine erhebliche Leistungssteigerung.

Bereits in Brasilien wird es seit 25 Jahren im Straßenverkehr (allgemein) eingesetzt, ebenso in Norwegen und Schweden, wo es seit 10 Jahren sehr verbreitet ist.

Im Rennsport wird Ethanol überwiegend in den USA eingesetzt, vor allem wegen seiner Umweltverträglichkeit und guter Leistungsausbeute.

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